Anders als man denkt, lieben nicht alle Hunde das Wasser. Einige Hunde, die zum Beispiel in Städten leben, sind manchmal diesem Element gegenüber misstrauisch, weil sie wenig Vertrauen in das Wasser haben. Andere hingegen fürchten es sogar,  weil sie es mit negativen Erfahrungen in Verbindung bringen, wie der Körperpflege oder Gewitter .

Wie können Sie einem Hund das Schwimmen beibringen?

1) Den richtigen Ort auswählen

Zunächst ist es sehr wichtig, einen sicheren Ort zu auszuwählen, an dem es einfach ist, dem Hund genau zu folgen und ihm gegebenenfalls zu helfen. Das Wasser sollte nicht kalt und ruhig sein, der Boden muss  flach und frei von Hindernissen und Gefahren sein,  sowohl den sichtbaren , wie z. B. hohem  Bootsverkehr, als auch den nicht von der Oberfläche aus sichtbaren , wie z. B. Felsen oder Angelschnüren.

2) Das ideale Klima

Auch der Tag muss sorgfältig gewählt werden, wobei dem Wetter besondere Aufmerksamkeit zu widmen ist. Der ideale Tag, um Ihrem Hund das Schwimmen beizubringen, ist ein Tag mit mildem Klima,  Windstille und schwachen Strömungen.

3) Gewöhnen Sie den Hund an das Wasser

Sobald der Hund den gewählten Abschnitt des Meeres oder des Süßwassers erreicht hat, sollte er sanft in das Wasser eingeführt werden, ohne ihn dazu zu zwingen.Lassen Sie ihm dabei die Zeit, die er braucht!  Sobald er im Wasser ist, kann er sich  spielerisch damit vertraut machen. Es kann zum Beispiel nützlich sein, einen Ball zu werfen und den  Hund auf den Ball zulaufen zu lassen  und ihn dann zurückzubringen. Langsam wird t er lernen  spontan zu schwimmen.

Eine Grundregel?

Lassen Sie Ihren  Hund nicht allein im Wasser, sondern tauchen Sie mit ihm!

Und denken Sie daran, dass es auch für Hunde nie zu spät ist, schwimmen zu lernen!

Ist die Schwimmweste für Hunde im Wasser obligatorisch?

Die Schwimmweste ist nicht obligatorisch. Sie ist  jedoch  in einigen kritischen  Situationen empfehlenswert . Welche? Wenn das Wasser beispielsweise besonders kalt ist (12-18 ° C),  der Hund  noch nicht ganz schwimmen kann oder  nicht so trainiert ist oder  immer noch vom Ufer wegschwimmt oder sich in einer Umgebung befindet, die er nicht kennt, sowie beim Segeln  auf einem Boot.

Federica Pirrone, Mariangela Albertini, Patrizia Piotti-Forscher am UNIMI Tiergesundheit